Samstag, 13. Januar 2018

Rezension zu ,,A Wicked Thing" von Rhiannon Thomas

Inhalt:

Sie hat hundert Jahre geschlafen.
Ein Prinz hat sie wachgeküsst.
Doch ab da ist nichts mehr wie im Märchen ...


Nach hundertjährigem Schlaf wird Prinzessin Aurora von Prinz Rodric aus dem Schlaf geküsst. Für den Prinzen und seine Familie ist alles klar: Aurora und Rodric sind füreinander bestimmt. Doch ist es das, was Aurora will? Schnell muss sie erkennen, dass sie nur eine Schachfigur in einem Intrigenspiel um Thron und Macht ist. Denn nur wer Aurora, die rechtmäßige Thronerbin, heiratet, hat auch Anspruch auf den Thron. Rodrics Eltern sind tyrannische Herrscher, die Auroras Volk grausam unterdrücken. 

Und so beschließt Aurora, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ihr Volk zu retten. Und da ist auch noch der geheimnisvolle Prinz Finnegan, zu dem sie sich gegen ihren Willen hingezogen fühlt.

  

Rezension:


Ich liebe Märchen und Retellings im allgemeinen ja sehr und ,,A Wicked Thing" ist, wie ich finde, ein sehr gelungenes Retelling von ,,Sleeping Beauty". 

Aurora erwacht aus ihrem hundertjährigen Schlaf, aber entgegen wie im Märchen, ist sie nicht plötzlich total verliebt in den Prinzen, sondern fragt sich, warum ein fremder in ihrem Schlafzimmer ist und wie sie jemaden heiraten soll, den sie kaum kennt. Und entgegen dem Märchen wachen nicht der Rest ihrer Familie und des Hofes mit ihr auf, sondern ihre Familie ist vor vielen Jahren verstorben und ein fremder König herrscht nun über ihr Reich, und das sehr tyrannisierend. Aurora fühlt sich zunehmends unwohler und unterdrückter, wird sie doch eingesperrt und wie eine Puppe zum Vorzeigen behandelt.    
Verständlich, dass sie sich da nachts davonschleicht, um aus dem Palast, in dem sie schon Jahre eingesperrt gelebt hat, entkommen zu können. 

Was mir an diesem Retelling so gut gefällt, ist das die Prinzessin nach dem Aufwachen eben nicht ihr glückliches Ende hat, sondern damit kämpfen muss, dass alle die sie kannte, tot sind und nichts mehr so ist, wie es war. 
Im ersten Band der Duologie geht es erstmal hauptsächlich darum, wie Aurora mit ihrer neuen Situation umgeht und was sie bei ihren nächtlichen Ausrissen lernt, über die Stadt, den König und sich selbst. Und dabei lernt sie, dass sie eigentlich niemandemrichtig vertrauen kann. 

Teilweise kommen in dem Buch noch einige Längen vor, trotzdem ist die Nacherzählung sehr gelungen und bietet viel Freiraum für einen spannenden zweiten Teil. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Aurora weitergeht! 

  

1 Kommentar:

  1. Huhu! :)

    Dieses Büchlein habe ich auch schon auf meiner WuLi. Ich möchte es ebenfalls gerne im Original lesen, auch wenn es eigentlich schon übersetzt wurde. Einerseits verbessere ich dadurch mein Englisch, andererseits geht bei der Übersetzung meist doch das Feeling verloren. ;) Schön, dass dir das Buch so gut gefallen hat!

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

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